Mühlensprache

Mit Mühlensprache bezeichnet man die Kommunikationsform, die dem Betreiber (Müller) einer Windmühle möglich war. Durch die Stellung der Mühlenflügel (im ruhenden Zustand) konnte er verschiedene Aussagen machen. In der Regel bezogen sie sich auf den Betriebszustand der Mühle, auf Familienereignisse und sogar auf Aussagen über die Obrigkeit.


Gefunden auf http://de.wikipedia.org/wiki/Mühlensprache

Kurze Arbeitspause


z.B. wenn die Mühle weniger als 1-2 Stunden, warum auch immer, außer Betrieb ist. Oder über Nacht, außer es zieht ein Gewitter auf, dann wurden die Flügel in die Schere gestellt mit der Hoffnung das der Blitz nicht einschlägt, denn im Kreuz würde der Flügel bis zu 2m höher in den Himmel ragen als in der Schere. Es hatte auch den großen Vorteil das der Müller bei Segelgattern sofort wieder mit dem Besegeln beginnen konnte oder bei etwas weniger Wind dem Flügel per Anschieben den gewissen Anschwung gab.


Lange Arbeitspause


z.B. Steine Schärfen (1-2 Tage), Schäden an Flügeln oder an Getriebeteilen.



Freudenschere

z.B. bei Hochzeiten, Geburten oder ähnlichen.


Trauerschere

z.B. bei einem Todesfall. Ist ein Trauerzug an einer Mühle vorbeigekommen wurden die Flügel in die Trauerschere gestellt.



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